Nachhaltige Immobilienstrategie der reformierten Kirche Aarburg

Genossenschaftliches Wohnen in Aarburg

Die reformierte Kirche Aarburg verfolgt eine nachhaltige Immobilienstrategie und will ihre Liegenschaften Altes Pfarrhaus und Kirchgemeindehaus an der Feldstrasse 15 neuen sinnvollen Nutzungen zuführen. Im Vordergrund steht die Abgabe im Baurecht an eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft. Die Genossenschaftsgründung ist in Vorbereitung.

Die beiden Liegenschaften sind heute kaum genutzt und weisen einen hohen Sanierungsbedarf aus. Für die Aktivitäten der Kirchgemeinde bietet die Kirche auf dem Felsen mit ihren Nebengebäuden genügend Raum.

Genossenschaftswohnungen an der Feldstrasse

Das Kirchgemeindehaus an der Feldstrasse 15 soll durch einen Neubau für gemeinnütziges Wohnen ersetzt werden. Damit lanciert die reformierte Kirche das genossenschaftliche Wohnen in Aarburg. Die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner werden von zahlbarem Wohnraum profitieren, welcher mit dem Baurecht langfristig der Spekulation entzogen bleibt. Das Zusammenleben ist auf gute Nachbarschaft und Begegnung ausgerichtet.

Die Lage in unmittelbarer Nähe von Kindergarten und Primarschule ist ideal für Familien. Die Anbindung an das ÖV-Netz und an den Bahnhof Olten optimal. Arbeitsorte in Bern, Luzern, Basel und Zürich sind gut erreichbar. Die nahe Aare bietet Erholungsraum vor der Haustür.

Koordinierte Planung – Beteiligung «Masterplan West»

Das verdichtete Wohnen entspricht der geplanten räumlichen Entwicklung der Gemeinde Aarburg. Die Parzelle der ref. Kirchgemeinde ist Teil des Entwicklungsgebiets Aarburg Nord und liegt im Perimeter für den Masterplan «Höhe West». Nach Gesprächen mit der Gemeinde Aarburg und der Papeteristen-Einkaufsgenossenschaft PEG sowie dem beauftragten Entwicklungsbüro PLANAR, hat die ref. Kirchgemeinde entschieden, sich an diesem Masterplan zu beteiligen. Damit kann sie von einer koordinierten gesamtheitlichen Planung profitieren. Der Zeitpunkt für diese Kooperation ist auch mit Blick auf die laufende Gesamtrevision der Nutzungsplanung und Synergien ideal. Es bietet sich die einmalige Chance, das Segment des genossenschaftlichen Wohnens im vielfältigen Wohnungsangebot zu positionieren. Die Planung sieht für die Aufwertung, Belebung und gute Durchmischung des Quartiers auch Treffpunkte und Aufenthaltsorte und durchgrünte Aussenräume vor.

Die Idee mit der Gründung einer Wohnbaugenossenschaft ist von den beteiligten Planungspartnern positiv aufgenommen worden. Sowohl die Gemeinde Aarburg wie auch die PEG signalisieren Interesse am gemeinnützigen Wohnungsbau.


Gründung einer Wohnbaugenossenschaft in Aarburg

Für die Abgabe der Liegenschaft Feldstrasse 15 setzt die ref. Kirchgemeinde auf eine gemeinnützige Partnerschaft. Erste Priorität hat die Gründung einer Wohnbaugenossenschaft mit dem Ziel, ein nachhaltiges gemeinnütziges Wohnungsangebot zu entwickeln. Mit der Kooperation mit der Gemeinde Aarburg und der PEG im Rahmen des Masterplans «Höhe West» ergibt sich die Chance eine gute Positionierung des genossenschaftlichen Wohnens.

Die Genossenschaft ist offen für Mitglieder der Kirchgemeinde und alle Interessierten, die genossenschaftlich wohnen, oder das gemeinnützige Wohnungsangebot in Aarburg ideell und finanziell unterstützen möchten.

Aktuell werden die Rahmenbedingungen für die Gründung der Wohnbaugenossenschaft und die Grundlagen für eine Baurechtsabgabe in Zusammenarbeit mit dem Verband Wohnbaugenossenschaften Schweiz, Regionalverband Aargau, erarbeitet.

Wer Interesse an einem Engagement in der Gründungsphase oder an einer Mitgliedschaft in der Wohnbaugenossenschaft hat, kann sich direkt bei baugenossenschaft@ref-aarburg.ch

melden. Kontakt für die Genossenschaftsgründung: Marlise Egger Andermatt, Kommunikation und Koordination.

Flyer_Genossenschaftsgruendung

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